Der digitale Euro – sind virtuelle Währungen die Zukunft?

 

Was genau ist der digitale Euro? Bei dieser Idee geht es um die Überführung von physischem Bargeld in die digitale Welt, um weltweit in Sekunden Geldüberweisungen tätigen zu können. Somit ist der digitale Euro ähnlich wie der Euro-Schein oder die Euro-Münze, nur eben digital. Er soll auf einem speziellen Konto liegen, auf das mit Hilfe einer „Wallet“ (eine elektronische Geldbörse) mittels Elektronikgeräten zugegriffen werden kann. Das Geld wird etwa beim Kauf eines Brötchens beim Bäcker durch ein einfaches Verfahren, zum Beispiel einer App oder eines QR-Codes in das Geldkästchen des Verkäufers wandern. Diese Möglichkeit zu zahlen soll online und offline funktionieren. Das Verfahren ist einfacher und schneller als etwa eine SEPA-Überweisung, die den europäischen Zahlungsverkehr bereits rasant beschleunigt hat. Der E-Euro wird also auf einem separaten Konto verbucht und getrennt von den Einlagen auf dem normalen Girokonto aufbewahrt. Der normale Verbraucher wird wie beim Bar- und Buchgeld keinen direkten Zugang zur EZB erhalten. Da sich die EU-Kommission und die EZB einig sind, dass die Bedeutung des Bargeldes schrittweise zurück geht, sehen sie in dem digitalen Euro eine neue Chance einer zusätzlichen Möglichkeit zum Bezahlen und Sparen.

Um Fehler und Risiken so gut es geht zu vermeiden, prüft die EZB die Vorrausetzungen, unter welchen es möglich wäre, das virtuelle Geld einführen zu können. Fraglich bleibt, ob diese neue Art der Währung für den allgemeinen Gebrauch oder nur für das Bankwesen freigegeben werden soll. Ebenfalls zu klären bleibt die Frage, ob die CBDC (Central Bank Digital Currency) über eine verteilte Datenbank wie z.B. ein Blockchain-System oder ein konventionelles Datenbanksystem ausgegeben werden soll. Der Vorteil der Blockchain-Technologie besteht darin, dass alle Teilnehmer des Systems auf eine vollständige Kopie der Datenbank auf ihrem Rechner zugreifen können, da die Datenblöcke hintereinander abgespeichert werden und auf verschiedenen Servern gespeichert werden können.

Auch Facebook kündigte die Einführung einer digitalen Währung im Sommer 2019 an. Die sogenannte „Libra“ sollte es den Facebook (und den damit verbundenen Plattformen wie Whatsapp und Instagram) Usern ermöglichen, die Digitalwährung beim Onlineshopping auf den diversen Plattformen nutzen zu können. Dabei sollte der „Libra-Coin“ eine Variation von verschiedenen internationalen Währungen abdecken. Da sich weltweites Empören breit machte, hoffte Facebook auf eine Zulassung, wenn sie das Konzept abwandeln. Die Idee ist es, einen Stablecoin einzuführen, jeweils im Wert von einem Dollar. Hierbei handelt es sich um eine Form der Kryptowährung, deren Preis aktiv und automatisch gesteuert wird, um die Schwankungsbreite des Kurses gering halten zu können.

Momentan wird entschieden, ob auch im europäischen Raum eine Pilotphase für den E-Euro eingeführt werden soll. Sollte diese Testphase durchgeführt und der digitale Euro als akzeptiertes Zahlungsmittel umgesetzt werden, bleibt das Bargeld dennoch weiterhin bestehen, so das Statement der EZB.

  

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