Der stetige Wandel der Börse

Wie stellt man sich die Börse heutzutage vor? Unzählige Computer mit hoher Leistung, welche die sich ständig verändernden Kurse berechnen und die Ergebnisse auf riesige digitale Anzeigetafeln übertragen. Die Broker stehen darunter und übermitteln lautstark die für sie wichtigen Gewinne und Verluste über ihre Mobiltelefone an die ertragreichsten Partner und Kunden. Eine wirre Vorstellung, in der Eindrücke aus verschiedenen Jahrzehnten, beispielsweise in Hollywood-Blockbustern oder Nachrichtensendungen aufgeschnappt, durcheinandergewürfelt werden. Doch ist dieses Bild noch zeitgemäß? 

Ein Definitionsversuch

An sich ist eine Börse ein durchorganisierter Markt, an dem regelmäßig durch Kaufleute bestimmte austauschbare Güter (Waren, Wertpapiere, Rohstoffe, Devisen, etc.) gehandelt werden. Hier treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

Früher bis heute

Schon seit dem 16. Jahrhundert existieren Börsen als festgelegte Orte, an denen mit Waren und Finanzprodukten gehandelt wird. Zu ihren Anfangszeiten gab es lediglich Präsenzbörsen, das bedeutet, die Parteien (Käufer, Verkäufer und Makler) handelten in Anwesenheit der jeweils anderen die betreffenden Mengen und Preise. Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg nahm die Relevanz der persönliche Beteiligung der Handelnden immer mehr ab, was zur heutigen Art der Börse führte: Computerprogramme übernahmen in Form eines automatisierten Handelssystems den größten Teil des Handels. Diese Programme berechnen und überprüfen Kurse anhand der vorhandenen Daten zu Angebot und Nachfrage. Außerdem führen sie den tatsächlichen Handel durch. So werden beispielsweise Wertpapiere automatisch übertragen.

Heutige Vorteile

Wesentliche Vorteile der Börse gegenüber dem üblichen Handel in Geschäften, auf Ständen oder auf der Straße sind die geringeren Transaktionskosten und die erhöhte Preistransparenz. Darüber hinaus gibt es die sogenannte Börsenaufsicht, welche Manipulationen der Kurse durch regelmäßige Untersuchungen und die Einforderung von relevanten Informationen durch börsennotierte Unternehmen zu verhindern oder zumindest zu vermindern versucht. Die heutigen (Börsen-)Makler bearbeiten, an einem Computer positioniert, die Anfragen ihrer Kunden und leiten diese an das System weiter. So dauert die Abwicklung diverser Wertpapiertransaktionen nur noch Sekundenbruchteile anstelle von Stunden oder gar Tagen.

Fazit

Die Börse und der darin inbegriffene Wertpapierhandel präsentieren sich uns als ein umfangreiches und komplexes Thema. Wenn Sie sich weiter damit beschäftigen wollen, sind Sie gerne dazu eingeladen, sich in unserem Bereich Börse und Depot umzusehen – hier finden Sie bestimmt die benötigten Informationen.

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