Fun Facts zum Euro - DADAT Bank Blog

Fun Facts zum Euro

Vor gut 20 Jahren wurde er als Buchgeld eingeführt und seit 2002 ist er auch ein fester Bestandteil unseres Geldbörserls: der Euro. Seitdem hat sich die gemeinsame europäische Währung zur zweitwichtigsten Reservewährung nach dem US-Dollar gemausert. Doch auch wenn der Euro einen großen Teil unseres Alltags bestimmt, gibt es einige interessante Fakten über ihn, die vielleicht nicht jedem geläufig sind:

  

(Aus)Prägungen

Insgesamt werden in 23 Ländern Euromünzen geprägt. Das Motiv auf der Rückseite variiert dabei von Land zu Land. Insgesamt sind jedoch nur 19 dieser Staaten Mitglied in der EU. Die restlichen vier sind die Kleinstaaten Andorra, Monaco, San Marino und Vatikan, die den Euro vorwiegend aufgrund ihrer geografischen Besonderheiten eingeführt haben. Neben diesen 23 Euroländern gibt es auch noch zwei passive Euronutzer: Der Kosovo und Montenegro verwenden die europäische Währung, besitzen jedoch keine eigene Prägung.

Alternative Namen

Man kann sagen, was man will, aber „Euro“ ist objektiv gesehen ein kurzer und prägnanter Name für die europäische Gesamtwährung. Vor der Einführung standen jedoch auch noch andere Namen zur Debatte: „Europäischer Franken“, „europäische Krone“ und „europäischer Gulden“ schafften es zumindest mit in die engere Auswahl.

Münzen im Umlauf

Die Umlaufmenge aller Euromünzen beläuft sich auf ca. 126 Mrd. Stück. Diese besitzen einen Gesamtwert von rund 28 Mrd. Euro. Die 1- und 2-Euro-Münzen machen dabei lediglich gut 10% aller Münzen aus, vereinen jedoch fast 70% des Geldwertes aller Euromünzen unter sich.

Überflüssige Münzen

Über den (Un-)Sinn des Kleingelds scheiden sich bekanntlich die Geister. Dennoch haben bereits fünf Euroländer Nägel mit Köpfen gemacht und zumindest die kleinsten Euromünzen - nämlich 1-Cent und 2-Cent - abgeschafft. In Italien, Finnland, Niederlande, Belgien und Irland wird man diese daher nur mehr sehr schwer finden bzw. loswerden.

Euromünze 2.0

In den letzten Jahren wurden die Euroscheine nach und nach durch neuere, sicherere Varianten ersetzt. Doch auch die Münzen haben sich zum Teil optisch geändert (und das nicht nur auf der länderspezifischen Rückseite). Seit 2007 wird auf den Vorderseiten von 10-Cent- bis 2-Euro-Münze das gesamte europäische Festland inkl. Großbritannien abgebildet. Bis 2007 waren darauf lediglich die EU-Mitgliedstaaten ohne den EU-Neuzugängen von 2004 zu sehen.

Anziehende Wirkung

Wer glaubt, alle Euromünzen sind magnetisch, der irrt! Obwohl alle Münzen aus Metall bestehen, sind manche von ihnen dennoch nicht ferromagnetisch. 10-Cent-, 20-Cent- und 50-Cent-Münzen wird man aufgrund ihres hohen Kupfer-Anteils vergeblich mit Hilfe eines Magneten aus dem Kanal fischen.

Nicht die Größe entscheidet

Je größer die Euromünze, desto höher ihr Wert, richtig? Nicht ganz, denn es gibt eine Ausnahme: Die 50-Cent-Münze ist um 1 mm breiter, um 0,05 mm dicker und um 0,3 g schwerer als die 1-Euro-Münze.

Münz-Schwindler

Die 2-Euro-Münze hat einen Zwilling: die thailändische 10-Baht-Münze. Die beiden Münzen ähneln sich nicht nur in Größe und Gewicht, sondern gleichen sich auch optisch - vor allem durch ihren zweiteiligen Aufbau mit Goldkern und Silberring. Doch nicht nur der Mensch lässt sich damit täuschen. Auch viele Automaten im Euroraum erkennen den Unterschied nicht und akzeptieren die thailändische Münze als 2-Euro-Klon. Ihr tatsächlicher Wert beläuft sich jedoch nur auf rund 30 Cent.

Später Tausch

Wer übrigens auch 17 Jahre nach dem Währungswechsel noch einen kleinen Schatz an österreichischen Schilling bei sich Zuhause findet, muss sich keine Sorgen machen. Die Österreichische Nationalbank tauscht diese zeitlich unlimitiert – also auch jetzt noch – zum fixen Wechselkurs von 13,7603:1 in Euro um.

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