Taschengeld - DADAT Bank Blog

Ich DADAT Taschengeld zahlen.

Ob Eiskaufen, Kinobesuch oder gar ein neues Fahrrad – das Thema Geld spielt nicht nur im Erwachsenenalter eine wichtige Rolle. Bereits Kinder im Volksschulalter kommen durch ihre Bedürfnisse und Wünsche zwangsläufig mit dem Finanzsystem in Berührung. Da sie jedoch bis ins frühe Teenager-Alter keine Möglichkeit auf ein eigenes Einkommen haben, sind sie in der Regel auf ihre Eltern angewiesen – z. B. durch regelmäßiges Taschengeld.

  

Gründe für Taschengeld

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Eltern ihre Kinder mit Geld versorgen können. Die Erste ist ein regelmäßiges Taschengeld in fix festgelegter Höhe. Die Zweite ist die Bereitstellung von Geld nach Bedarf. Viele Eltern setzen heutzutage lieber auf die zweite Variante, damit sie die Kontrolle über die Ausgaben ihrer Kinder nicht aus den Augen verlieren. Aus erzieherischer Sicht ist dies jedoch langfristig gesehen kontraproduktiv, denn man verwehrt den Kindern eine wichtige Chance, den Wert des Geldes schätzen zu lernen. Regelmäßig ausgezahltes Taschengeld hingegen kann dazu führen, dass sich Kinder schon früh mit Geld und dessen Wert auseinandersetzen müssen, um sich selbst ihre Wünsche und Bedürfnisse erfüllen zu können.

Studien zeigen, dass viele junge Erwachsene gerade bei großen Kaufentscheidungen überfordert sind, da sie den Umgang mit Geld nie richtig erlernt haben. Taschengeld ist daher eine sinnvolle Erziehungsmaßnahme, die den Kindern im späteren Leben nützen kann – vorausgesetzt, gewisse Spielregeln werden eingehalten.

Spielregeln

Natürlich muss das Taschengeld-Prinzip von Seiten der Eltern auch konsequent durchgezogen werden, damit es den nötigen Erziehungseffekt erzielt. Diese Regeln sollte man daher beherzigen:

  1. Das Geld sollte immer pünktlich und vor allem regelmäßig ausgezahlt werden. Die Kinder sollten nicht um ihr Taschengeld bitten müssen.
     
  2. Es sollte den Kindern freistehen, wann und für was sie ihr Taschengeld ausgeben möchten. Sollten sie alles am ersten Tag für Süßigkeiten verprassen wollen, dann müssen sie schließlich damit leben, dass für den Rest der Zahlungsperiode nichts mehr übrig ist und überdenken ihr Kaufverhalten womöglich von selbst.
     
  3. Urteile über Kaufentscheidungen der Kinder sollte man unterlassen. Dies kann sogar nach hinten losgehen und Trotzkäufe verursachen. Das heißt natürlich nicht, dass man als Elternteil seine Kinder vor dem Kauf nicht beraten kann, sofern sie das möchten.
     
  4. Das Taschengeld sollte nicht zu niedrig, aber auch nicht zu hoch angesetzt sein. Einerseits sollten Kinder ihr Geld auch ansparen können, andererseits nicht im puren Luxus schwelgen.
     
  5. Taschengeld-Kürzungen sollten nicht als Bestrafungsmaßnahme eingesetzt werden. Die Höhe des Taschengelds sollte sich am Alter der Kinder orientieren und nicht an deren Benehmen.

Ab wann und wie viel?

Spätestens wenn die Kinder das Volksschulalter erreichen, ist es sinnvoll mit der Einführung von Taschengeld zu beginnen, denn in dieser Lebensphase entwickeln sie nach und nach ein Gespür für Relevanz und Wertigkeit, das man durch regelmäßiges Taschengeld fördern kann. Doch wie viel soll man den Kindern zahlen?

Einer Studie zufolge erhalten knapp die Hälfte aller 14- bis 18-Jährigen zwischen 10 und 30 Euro pro Woche von ihren Eltern. Dies ist auch ein guter Richtwert für dieses Alter. Bei jüngeren Kindern sollte der Betrag natürlich geringer ausfallen. Experten empfehlen im Volksschulalter 1 bis 4 Euro pro Woche im Volkschulalter und 3 bis 10 Euro, sobald die Kinder das 5. Pflichtschuljahr erreichen.

Wer sich dennoch nicht sicher ist, welcher Betrag für seine Kinder angemessen ist, dem könnten diese beiden Formeln helfen:

  

Für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahre:

(30 ct bis 50 ct) x Alter = Taschengeld pro Woche

   

Für Kinder im Alter von 13 bis 19 Jahre:

(€ 2,- bis € 3,60) x Alter = Taschengeld pro Monat

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