Karte vs. Cash - DADAT Bank - Blog

Karte vs. Cash

„Cashless“ zahlen ist heutzutage so einfach wie nie. Dennoch wird knapp die Hälfte aller Einkäufe in Österreich immer noch bar bezahlt. Die Österreicher befinden sich damit weit über dem EU-Durchschnitt von 32%. Die Vorbehalte gegenüber dem modernen bargeldlosen Zahlen sind hierzulande noch immer sehr groß, obwohl auch das gute alte Bargeld nicht ohne Makel ist. Was ist also besser – Karte oder Cash?

  

Pro Karte

Kartenzahler sparen sich eine Menge Platz in ihrer Brieftasche. Gerade die vielen kleinen Münzen machen die Geldbörse schnell zum dicken und schweren Klotz in der Hand- oder Hosentasche.

Wer ausschließlich mit Karte zahlt, für den wird auch die ständige Suche nach Geldautomaten hinfällig. Auch wenn Österreich über eine recht hohe Bankomat-Dichte verfügt, spart man sich dadurch auf lange Sicht einiges an wertvoller Zeit.

Eine Welt ohne Bargeld würde eine weitaus geringere Logistik erfordern. Bargeld kostet immer Geld, denn es müssen Scheine gedruckt und Münzen geprägt werden. Geldlager und Geldtransporte erfordern zudem dicke Tresore und geschultes Wachpersonal, die die wertvolle Fracht vor allerlei Dieben schützen. Zwar sind auch elektronische Bezahlmethoden mit Kosten und logistischem Aufwand verbunden, unterm Strich sind diese aber weit geringer als beim Bargeld.

Kredit- und Bankomatkarten sind „gesünder“ als Bargeld. Rund 26.000 potenziell gesundheitsschädliche Bakterien sammeln sich laut einer Studie auf einem durchschnittlichen Euro-Schein. Und auch die vielen Münzen, die sich im Umlauf befinden, dürften ähnlich unhygienisch sein. Mit der eigenen Karte kommen hingegen nur wenig andere Menschen direkt in Berührung.

Bargeldloses Bezahlen kann die weltweite Kriminalität einschränken. Schwarzarbeit, Drogenhandel und Geldwäsche würde ein Riegel vorgeschoben werden, da für viele dieser illegalen Tätigkeiten vorwiegend Bargeld erforderlich ist. Zudem besteht bei Kartenzahlern kaum die Gefahr, beim Einkaufen unbeabsichtigt Falschgeld zu ergattern.

Pro Cash

Wer dennoch lieber ausschließlich mit Bargeld bezahlt, kann sich sicher sein, dass seine Anonymität gewahrt bleibt. Kartenzahlungen sind theoretisch immer mit Personendaten verbunden und können dementsprechend nachverfolgt werden. Die Sorge um den Datenschutz entfällt somit bei Barzahlungen, da diese immer anonym erfolgen, natürlich nur solange kein anderes elektronisches Hilfsmittel zur Datenerfassung – wie z. B. eine Kundenkarte – zum Einsatz kommt.

Laut einer Studie haben Barzahler eine bessere Übersicht über ihre Ausgaben als Kartenzahler. Wer mit Kredit- oder Bankomatkarte seine Einkäufe tätigt, verliert schnell mal den Überblick über seine Ausgaben und letztendlich auch über seinen Kontostand.

Ob Bargeld oder Karte – ein Verlust ist immer ärgerlich. Bei einer verlorenen Kreditkarte kann aber durchaus ein hoher finanzieller Schaden entstehen. Oft wird der Verlust bzw. der Diebstahl erst sehr spät bemerkt und die Karte zu spät gesperrt. Bei verlorenem Bargeld hingegen ist der Schaden in den meisten Fällen überschaubar.

Wenn nur noch bargeldlos bezahlt wird, werden viele Formen von Spenden hinfällig. Gerade kleine Spenden an Obdachlose oder Straßenmusiker sind dadurch kaum mehr möglich.

Eine bargeldlose Welt würde auch das Sparschwein überflüssig machen und die Sparkultur in Österreich radikal ändern. Ohne Sparschwein müsste man z. B. das Konzept des Weltspartags überdenken. Das macht es zwangsläufig um einiges schwieriger, Kindern das abstrakte Thema Finanzen näher zu bringen.

Im Schnitt zahlt man an der Kasse mit Cash immer noch schneller als mit Karte. Auch wenn das bargeldlose Bezahlen u. a. dank NFC mittlerweile deutlich unkomplizierter ist als noch vor einigen Jahren, beansprucht einer Studie zufolge das Einstecken der Karte, die PIN-Eingabe und das Warten auf die Transaktionsbestätigung in Summe mehr Zeit als der klassische Bezahlvorgang mit Bargeld.

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