Devisen: Euro gibt etwas nach - Yen unter Druck
APA/DPA-AFX | 24.02.26 | 16:51
Nach den leichten Kursschwankungen zu
Wochenbeginn hat der Euro
Der Kurs des Euro habe sich damit nicht aus seiner jüngsten Schwächephase befreien können, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Bereits seit rund einer Woche notiert die Gemeinschaftswährung unter der 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend beschreibt. Unterstützung liefern jedoch aus markttechnischer Sicht weiterhin die langfristigen 100- und 200-Tage-Linien.
Aus fundamentaler Perspektive bleibe die Verunsicherung der Anleger bei den Themen US-Zollpolitik und Iran-Konflikt hoch, fuhren die Helaba-Experten fort. Die am Nachmittag veröffentlichten Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen bewegten den Devisenmarkt nicht. Das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen hatte sich im Februar verbessert. Gestützt wurde der Indikator vor allem durch gestiegene Erwartungen der Verbraucher.
Der Yen geriet zu allen anderen wichtigen Währungen weiter unter Druck. In einem Bericht der Zeitung "Mainichi" hieß es, dass die japanische Premierministerin Sanae Takaichi bei einem Treffen mit dem Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, Bedenken hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen geäußert habe.
Eigentlich sei erwartet worden, dass Takaichi zu einer marktfreundlicheren Politik übergehen würde, sagte Rinto Maruyama, Devisen- und Zinsstratege beim Handelshaus SMBC Nikko Securities. Der Medienbericht deute nun darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Risikoszenarios, in dem die Premierministerin Zinserhöhungen der Bank of Japan unterbindet, gestiegen ist.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87310 (0,87340) britische Pfund, 183,53 (182,44) japanische Yen und 0,9120 (0,9145) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.141 Dollar. Das waren etwa 85 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
ISIN EU0009652759 EU0009652627
AXC0226 2026-02-24/16:51
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