DAX - Tagesausblick: Neuer DAX-Status wurde bestätigt! Das heißt...
Die DAX-Bodenbildung wurde vollendet. Der Kampf um die 200-Tages-Linie ist gewonnen. Ausschlaggebend dafür war der DAX-Tagesschluss über 23480/23510. Die Prognose:
Basiswert/ aktueller Kurs: DAX 23768
DAX-Vorbörse: 23700
VDAX NEW: 17,85
DAX intraday Widerstände: 23820 + 23900 + 23950/23975 + 24040 (XETRA Gap)
DAX intraday Unterstützungen: 23761/23757 + 23668 (ab 14 Uhr 23694) + 23553 + 23510/23490
DAX-Rückblick:
DAX-Prognose:
Charts - Pfeillogik:
🔵 BLAUE ROUTE wird favorisiert; hat eine hohe Wahrscheinlichkeit von ca. 60 %
🟢 GRÜN = best case Verlauf
🔴 ROT = worst case Verlauf


PayPal-Aktionäre haben derzeit einen schweren Stand. Das Unternehmen verdient zwar massig Geld, aber so recht will der Funke nicht zünden.
Die Konkurrenz ist groß und die Margen stehen im Mittelpunkt des Interesses. Vergangene Woche präsentierte sich das Unternehmen auf einer wichtigen Tech-Konferenz.
PayPal-Chef Alex Chriss zieht gut zwei Jahre nach seinem Amtsantritt eine erste Zwischenbilanz. Der Zahlungsdienstleister rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum der Transaktionsmarge von 6 bis 7 %, das Volumen im Geschäft mit Buy Now Pay Later steigt auf rund 40 Mrd. USD, Venmo steuert in absehbarer Zeit auf 2 Mrd. USD Umsatz zu, das Processing-Geschäft wächst FX-neutral um 6 %, das Online-Kerngeschäft Branded Checkout legte im dritten Quartal um 5 % zu. Gleichzeitig bereitet das Management Anleger darauf vor, 2026 stärker zu investieren und dafür kurzfristig Abstriche beim Margenpfad der Analysten-Ziele in Kauf zu nehmen.
Transformation zeigt Wirkung, aber Checkout bremst noch
Chriss beschreibt PayPal heute als "fundamental stärkeres Unternehmen" als bei seinem Start vor zwei Jahren. Besonders sichtbar ist der Wandel in der Profitabilität. Die Transaktionsmarge, die in Teilen des Geschäfts zuvor negativ war, wächst nun wieder. Das Processing-Geschäft, in dem PayPal vor allem unter der Marke Braintree für große Händler Zahlungen abwickelt, war bei Amtsantritt von Chriss auf Volumen fokussiert und schrieb laut ihm negative Margen. Durch Neuverhandlungen mit Großkunden und den Ausbau margenstärkerer Mehrwertdienste wie Risiko- und FX-Services oder Payouts sei die Kurve inzwischen gedreht worden.
Nach zwei Jahren Umbau meldet Chriss den größten Teil der Organisation "turnaround". Die Ausnahme ist ausgerechnet der Kern: die PayPal-Schaltfläche im Online-Checkout. Hier habe er den Aufwand unterschätzt, räumt der CEO ein. Der alte Mobile-Checkout zwingt Nutzer noch zu Nutzername, Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung, während Wettbewerber längst auf nahezu reibungslose Ein-Klick-Erlebnisse setzen.
PayPal hat die Experience inzwischen technisch erneuert, etwa durch Passkeys und Face ID. Dort, wo die neue Lösung ausgerollt ist, sieht das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Konversionsanstieg um mehr als einen Prozentpunkt, in optimalen Set-ups sogar zwischen 2 und 5 Punkten. Das Problem liegt in der Umsetzung. In den vergangenen 15 Jahren hat PayPal unzählige, teils sehr individuelle Integrationsmuster aufgebaut. Diese Legacy-Struktur bremst den flächendeckenden Rollout. Aktuell seien etwas mehr als 20 % des globalen Traffics auf der neuen Infrastruktur, im Volumen entspricht das einem mittleren Zehner-Prozentanteil.
Vom E-Commerce-Button zur Commerce-Plattform
Strategisch versucht Chriss, PayPal aus der engen Rolle eines "pay now online" Anbieters herauszuführen. Der Konzern positioniert sich als zweiseitige Plattform, die sowohl Konsumenten- als auch Händlerseite orchestriert. Im Fokus steht, beide Ökosysteme stärker zu vernetzen und so Netzwerkeffekte auszubauen.
Ein Beispiel ist eine neue Rolle als Auszahlungsinfrastruktur etwa im Umfeld von College-Sport und NIL-Zahlungen in den USA. Über die Kombination aus Processing-Technologie und der Reichweite von Venmo kann PayPal Zahlungen direkt in Millionen von Wallets auf Universitätscampus aussteuern. Zusätzlich hat das Unternehmen eine Commerce-API eingeführt, die Händlern schon zu Beginn der Customer Journey Zugriff auf Kundendaten von PayPal ermöglicht. Händler können so, sobald ein bekannter PayPal-Nutzer eine Seite betritt, Kaufhistorie und Präferenzen nutzen, um das Einkaufserlebnis zu personalisieren.
Damit verschiebt sich PayPal vom reinen Zahlungsabwickler hin zu einem Partner, der Kundenakquise und Conversion über den Checkout hinaus beeinflusst. Das verändert auch die Gespräche mit Händlern. Sie sehen das Unternehmen zunehmend als Commerce-Partner, nicht nur als Payment-Schicht.
Makrodruck auf Konsum, BNPL profitiert
Trotz der Fortschritte bleibt das Umfeld anspruchsvoll. PayPal beobachtet seit Mitte September eine spürbare Abschwächung der diskretionären Konsumausgaben, vor allem im Einzelhandel und insbesondere bei Haushalten mit mittleren und niedrigen Einkommen in den USA und Europa. Diese Kundengruppen sind im PayPal-Portfolio stark vertreten. Die Schwäche setzte im dritten Quartal ein und hält in das vierte hinein an. Höhere Einkommensschichten zeigen sich dagegen weitgehend robust.
Aus der Konsumschwäche ergibt sich ein klarer Trend: mehr Nachfrage nach Buy Now Pay Later. PayPal interpretiert dies als Chance, Marktanteile zu gewinnen. Das Unternehmen kann seine BNPL-Produkte mit umfangreichen Daten und bestehender Kundentreue kombinieren und sieht sich damit in der Lage, Angebote gezielt, etwa auf Basis von Zahlungszyklen, auszuspielen. Für viele Kunden gehe es darum, größere Käufe über mehrere Gehaltszahlungen zu strecken, ohne klassische Kreditkarten zu nutzen.
Die BNPL-Aktivitäten wachsen inzwischen deutlich. Für 2025 peilt PayPal ein Volumen von rund 40 Mrd. USD in diesem Segment an. Bisher entsteht ein Großteil davon erst nach Klick auf den PayPal-Button, wenn dem Nutzer auf dem PaySheet die Option Ratenzahlung angezeigt wird. Händler und Kunden äußern jedoch zunehmend den Wunsch, die BNPL-Konditionen bereits auf Produktseiten zu sehen. In Tests führt eine solche frühere Platzierung zu deutlich höheren Konversionsraten, PayPal spricht von etwa 10 % mehr Abschlussquoten. Künftig will der Konzern seine BNPL-Option systematisch nach vorne in den Kaufprozess ziehen.
Venmo rückt in die Rolle eines vollwertigen Wallets
Besonders zufrieden zeigt sich Chriss mit der Entwicklung von Venmo. Lange wurde der Dienst vor allem als Verb für schnelle Peer-to-Peer-Überweisungen unter jungen, gut verdienenden Kunden wahrgenommen, monetarisiert wurde dieses Potenzial aber kaum. Monatlich flossen rund 18 Mrd. USD durch P2P-Transaktionen in das Venmo-Ökosystem und verließen es anschließend wieder.
Inzwischen hat PayPal die Strategie umgestellt. Das Unternehmen fokussiert Venmo auf vertikale Partnerschaften, die zu den Ausgabengewohnheiten der jungen Kundschaft passen, etwa mit Marken wie Taco Bell oder Sephora. Zusätzlich wurden Debitkarte und "Pay with Venmo" aggressiv ausgebaut. Beide Segmente wachsen nun im Volumen um 40 %, das Kartenvolumen sogar um 65 %.
Parallel verlagern Nutzer zunehmend zusätzliche Mittel in ihre Venmo-Wallet, etwa via Direktüberweisung oder Gehaltseingang. Venmo entwickelt sich damit von der reinen P2P-App zur primären Wallet für den Alltag, online und im stationären Handel. PayPal rechnet damit, dass der Dienst in absehbarer Zeit die Marke von 2 Mrd. USD Umsatz überschreitet. Gleichzeitig sieht Chriss die durchschnittlichen Erlöse pro Kunde erst bei einem Viertel bis einem Fünftel des langfristigen Potenzials.
PayPal World als internationaler Hebel
Einen entscheidenden Hebel für Venmo und das gesamte Ökosystem sieht PayPal in der neuen Plattform PayPal World. Dahinter steht die Idee, verschiedene Wallets wie PayPal, Venmo, UPI, WeChat oder Mercado Pago in ein interoperables Netzwerk zu überführen. Erstmals können Venmo- und PayPal-Nutzer direkt Geld miteinander bewegen. Gleichzeitig soll jeder Venmo-Nutzer künftig an jedem PayPal-Button weltweit zahlen können.
Damit öffnet PayPal das komplette Händlernetz für Venmo, ohne einzelne Akzeptanzstellen mühselig freischalten zu müssen. Für Händler wächst die Reichweite auf eine junge, einkommensstarke Zielgruppe, für Venmo-Kunden erweitert sich das Einsatzspektrum schlagartig um Millionen Akzeptanzstellen. Der Rollout hat begonnen und soll sich über die kommenden Quartale beschleunigen.
Processing wird profitabler, Branded Checkout bleibt Schlüssel
Im Processing-Geschäft, dem früheren Braintree-Kerngeschäft, versucht PayPal, Wachstum und Profitabilität in Einklang zu bringen. Die Volumina wachsen FX-neutral um 6 %, der Bereich erzielt inzwischen positive Transaktionsmargen. Chriss betont, dass dieses Geschäft künftig mindestens im Rahmen der E-Commerce-Märkte wachsen soll. Bis 2027 ist das Ziel, die Transaktionsmargenerlöse im Processing gegenüber heute zu verdoppeln. Möglich machen soll dies eine Kombination aus höherem Anteil profitabler Services und fein austarierter Preissetzung.
Trotz breiterer Wachstumsquellen bleibt Branded Checkout zentrale Kennzahl für Investoren. Online wuchs das gebrandete Geschäft zuletzt um 5 %, im stationären Handel legten die gebrandeten Erlebnisse in den USA nach Unternehmensangaben um 10 % zu, doppelt so stark wie im Vorjahr. Langfristig hängt die Dynamik aber entscheidend davon ab, wie schnell es PayPal gelingt, die neue Checkout-Infrastruktur von heute rund einem Fünftel des Traffics auf die anvisierten 80 % bis 2027 auszurollen.
Dafür will Chriss ab einem gewissen Punkt den Druck erhöhen. Zunächst lockt PayPal Händler mit nachweislich besseren Konversionsraten. In einem zweiten Schritt sollen alte Integrationsmuster de facto abgeschaltet und nicht mehr unterstützt werden. Chriss verweist auf Erfahrungen aus seiner früheren Laufbahn: Alt-Systeme werden abgekündigt, sobald das Unternehmen nachweisen kann, dass die neue Erfahrung für Händler und Kunden messbar besser ist.
Agentic Commerce: PayPals Wette auf die nächste Generation des Handels
Besonders viel Zeit verwendet Chriss auf das Thema Agentic Commerce, also KI-gestützte Agenten, die für Kunden Kaufentscheidungen vorbereiten oder sogar automatisiert treffen. Er unterscheidet deutlich zwischen generativer KI für Inhalte, wo leichte Ungenauigkeiten toleriert werden, und Agenten, die Geld bewegen. "Konsumenten werden bei ihrem Geld keine Halluzinationen akzeptieren", lautet seine Botschaft.
Hier sieht PayPal seinen strukturellen Vorteil. Der Konzern bringt eine global etablierte, geprüfte Händlerbasis mit, deren Kataloge über ein eigenes Commerce-Protokoll in verschiedene KI-Systeme eingebunden werden können. Parallel verfügt PayPal über eine große, KYC-geprüfte Nutzerbasis und über das erweiterte Netzwerk von PayPal World mit mehr als zwei Milliarden potenziellen Kunden.
PayPal verhandelt nicht aus der Theorie heraus. Der Konzern hat bereits Partnerschaften mit großen KI-Plattformen wie Google, OpenAI und Perplexity geschlossen. Händler sollen ihren Katalog einmal bei PayPal andocken und ihn anschließend über sämtliche angebundenen Agenten auffindbar machen. Für Konsumenten will PayPal als bevorzugte Wallet fungieren und klassische Leistungen wie Käuferschutz und Streitbeilegung auch im Agentic-Kontext anbieten. Für PayPal selbst handelt es sich um klassische Branded-Checkout-Transaktionen mit unverändertem Erlösmodell.
Wie groß und wie schnell dieses Geschäft wächst, ist offen. Chriss legt sich nicht auf Volumenpfade fest. Er erwartet jedoch, dass sich Agentic Commerce überall dort durchsetzen wird, wo personalisierte Produktauswahl einen echten Mehrwert bietet. Entscheidend werde sein, welcher Anbieter das höchste Vertrauen bei Konsumenten und Händlern genießt. Hier sieht sich PayPal aufgrund seiner Marke und Historie gut positioniert.
Investitionen vor Marge, Fokus auf drei bis zehn Jahre
Auf dem Kapitalmarkttag im Februar hatte PayPal mittelfristige Ziele formuliert, darunter beschleunigtes Wachstum der Transaktionsmargenerlöse ab 2026, hohe einstellige Zuwachsraten in der Transaktionsmarge und langfristig bis zu 20 % EPS-Wachstum. Grundsätzlich hält Chriss an dieser Zielarchitektur fest.
Allerdings signalisiert er klar, dass 2026 eher ein Investitionsjahr werden dürfte, in dem PayPal bewusst Ertragspotenzial nutzt, um Marktanteile in BNPL und Agentic Commerce zu gewinnen. Konsumenten-Incentives und Cashbacks, etwa aktuell 5 % auf BNPL-Käufe im Weihnachtsgeschäft, wirken kurzfristig als Gegenwind für die Transaktionsmarge, sollen aber langfristig für stärkere Kundenbindung sorgen.
Chriss stellt den Zeitplan damit unter Vorbehalt, nicht jedoch die grundlegende Richtung. Das Unternehmen habe sich in den vergangenen zwei Jahren den Spielraum erarbeitet, zwischen Margenoptimierung und Wachstumsinvestitionen zu wählen. Kurzfristig will das Management diesen Spielraum eher für Wachstum nutzen. Entscheidend sei, PayPal für die nächsten drei, fünf und zehn Jahre richtig zu positionieren.
PayPal präsentiert sich gut zwei Jahre nach dem Führungswechsel operativ stabiler und strategisch klarer aufgestellt. Die Abhängigkeit vom klassischen Online-Checkout nimmt ab, neue Wachstumstreiber wie Processing, Venmo und BNPL gewinnen an Gewicht. Gleichzeitig eröffnet Agentic Commerce eine Option, in der nächsten Welle des E-Commerce wieder eine zentrale Rolle zu spielen.
Die offene Flanke bleibt der langsame Umbau der Branded-Checkout-Erfahrung. Solange nur ein Teil der Händlerbasis von den verbesserten Konversionsraten profitiert, wird sich der Wachstumspfad hier kaum deutlich beschleunigen. Zudem verlangt die Entscheidung, 2026 stärker zu investieren, Anlegern Geduld ab.
Fazit: Die Seitwärtsbewegung der PayPal-Aktie auf niedrigem und "billigen" Kursniveau wird sich wohl noch so lange fortsetzen, bis entweder das Wachstum oder die Marge anzieht. Beides ist auf Sicht von sechs bis neun Monaten kaum zu erwarten. Daher kann man zwar billig einkaufen, bei der PayPal-Aktie, aber großartige Kursgewinne sind wohl kaum zu erwarten. Aufgrund der starken Cashflows, der Aktienrückkäufe und der günstigen Bewertung halte ich dem Unternehmen aber weiterhin die Stange. Auf längere Sicht werden sich die Zahlen irgendwann durchsetzen oder das Unternehmen von einem Mitbewerber aufgekauft werden. Ein Deal rechnet sich bei den Cashflows mit Leichtigkeit.

Endet die Wartezeit bei deutschen IT-Aktien endlich? Der heutige Großauftrag für Bechtle macht jedenfalls Lust auf mehr. Die Aktie schnuppert am Jahreshoch.
Warten, warten, warten: Aktionäre deutscher IT-Dienstleister wurden lange Zeit auf die Folter gespannt. Die erhofften Großaufträge vom Staat wollten einfach nicht kommen. Die heutige Meldung von Bechtle könnte einen Türöffner darstellen, auch für die Bechtle-Aktie.
Denn das Unternehmen hat den Zuschlag für zwei bundesweite Rahmenverträge mit der öffentlichen Beschaffungsstelle ProVitako erhalten. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf bis zu 501 Mio. EUR.
Rahmenverträge für HPE-Netzwerk- und Serverlösungen
ProVitako e.G. ist die zentrale Beschaffungsstelle für kommunale ITK-Dienstleister in Deutschland. Gegenstand der Vereinbarungen ist die Lieferung von Netzwerk- und Serverlösungen des US-Herstellers Hewlett Packard Enterprise (HPE) sowie ergänzenden Dienstleistungen. Die Rahmenverträge haben eine Laufzeit von zunächst einem Jahr und können bis zu drei Mal um jeweils ein weiteres Jahr verlängert werden.
Das Gesamtvolumen beider Verträge liegt bei bis zu 501 Mio. EUR. Davon entfallen rund 283 Mio. EUR auf Netzwerkkomponenten und etwa 218 Mio. EUR auf Serverlösungen. Zuständig für die Umsetzung ist vor allem das Bechtle IT-Systemhaus Westfalen-Niederrhein.
Versorgung von 9.000 Kommunen möglich
ProVitako bündelt die ITK-Bedarfe von 55 Mitgliedern, die rund 9.000 Kommunen vertreten. Die neuen Verträge knüpfen an frühere Vereinbarungen an und sollen die zentrale, standardisierte Beschaffung von HPE-Produkten für kommunale IT-Dienstleister vereinfachen.
Mit dem erweiterten Auftragsvolumen reagiert ProVitako auf die wachsenden Anforderungen an digitale Infrastruktur im öffentlichen Sektor. Die Kooperation mit Bechtle und HPE soll insbesondere Lösungen für Rechenzentren und sichere Netzwerktechnologien ermöglichen, auch mit Blick auf Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz.
Bechtle-COO Michael Guschlbauer kommentiert: "Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung unserer bundesweiten Zusammenarbeit mit ProVitako und HPE sowie über das erneut in uns gesetzte Vertrauen. Für die Bezugsberechtigten ergibt sich dadurch die Chance, vollumfänglich Datacenter- und Networking-Lösungen mit Bechtle zu realisieren und damit zukunftsfähige Konzepte zur Unterstützung der digitalen Transformation voranzutreiben."
Lange Korrektur vor Abschluss
Charttechnisch ist bei der Bechtle-Aktie zum einen das Big Picture spannend. So kann die zähe Korrekturphase der vergangenen Jahre als dreiwellige Reaktion auf den fulminanten Anstieg seit 2009 gewertet werden. Lässt der IT-Titel den maßgeblichen Abwärtstrend signifikant hinter sich, wäre perspektivisch der Weg in Richtung Allzeithoch frei.
Der Tageschart zeigt wiederum die nervenaufreibende Seitwärtsrange der vergangenen Monate. Zwischen 41,08 und 42,10 EUR war bislang immer Schluss für die Bullen. Ein Break aus der großen Range wäre ein starkes Signal für einen neuen Aufwärtstrend, zunächst in Richtung 50 EUR.
Fazit: Bechtle dürfte die Talsohle durchschritten haben, der Blick richtet sich nach vorne. Wachstumsraten zwischen 10 und 20 % waren in der Vergangenheit möglich. Charttechnisch müssen die Bullen bei der Bechtle-Aktie nun liefern, gerade im Dezember, und den Break vollziehen.


EUR/USD - Tagesausblick für Freitag. 28. November 2025: EUR/USD pendelt seit vorgestern um seinen Abwärtstrend seit dem Jahreshoch.
Widerstände: 1,1606 + 1,1613 + 1,1623 + 1,1656
Unterstützungen: 1,1576 + 1,1551 + 1,1542 + 1,1511
EUR/USD befindet sich seit 21. November in einer kurzfristigen Aufwärtsbewegung. Dabei kletterte das Währungspaar von 1,1491 USD auf 1,1613 USD. Seit diesem Hoch konsolidiert das Währungspaar und pendelt dabei um den Abwärtstrend seit dem Jahreshoch. Im Tief fiel EUR/USD dabei auf die Unterstützung bei 1,1576 USD zurück.
Sollte EUR/USD stabil über 1,1606 USD ausbrechen, dann könnte es zu einem weiteren Anstieg in Richtung 1,1656 USD kommen. Ein Rückfall unter 1,1576 USD könnte aber Abgaben bis an den kurzfristigen Aufwärtstrend bei aktuell 1,1551 USD auslösen. Sollte dieser Trend gebrochen werden, würden weitere Abgaben in Richtung 1,1542 und sogar 1,1491 USD drohen.


Die vergangenen Tage waren für Anleger nicht leicht und waren ein Vorgeschmack auf das, was 2026 droht: mehr Rücksetzer, mehr Volatilität, weniger Performance.
Ob deswegen gleich der ganze Aktienmarkt ein Hoch erreicht und auf einen Abwärtstrend einschwenkt, muss abgewartet werden. Die gute Performance der letzten Monate und Jahre ist jedenfalls Geschichte. Die kommenden Jahre werden schwieriger. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer ist bekannt, der andere weniger.
Die meisten Anleger wissen, was die Rally der letzten Monate und Jahre getragen hat. Technologie und KI waren bestimmende Faktoren. Jetzt reichen selbst Zahlen von NVIDIA, die die Erwartungen übertreffen, nicht mehr, um den Markt zu stützen. Anleger ahnen, dass die Rally weit gelaufen ist und die Luft dünner wird. Irgendwann müssen Unternehmen in ihre Bewertung hineinwachsen.
Das Momentum rund um die KI-Rally schwächt sich ab. Das ist für jeden ersichtlich und sollte daher niemanden überraschen. Was weniger bekannt ist: Der Liquiditätszyklus in den USA und weltweit dreht. Die globale Liquidität folgt ungefähr einem Fünfjahreszyklus. Je mehr Liquidität zur Verfügung steht, desto besser ist die Performance z.B. des S&P 500. (Grafik 1)
Die Performance und die Liquidität sind nicht immer perfekt korreliert. Dafür gibt es gute Gründe. Anfang der 80er-Jahre beendeten Notenbanken den Kampf gegen die Inflation. Sinkende Zinsen und höhere Liquidität halfen allerdings nicht, da die Wirtschaft in einer Rezession steckte.
Zur Jahrtausendwende stieg der Markt trotz fallender Liquidität weiter. Die Euphorie von Anlegern war größer als der Rückgang der Liquidität. Früher oder später wirkt Liquiditätsentzug. In diesem Jahr wurde der jüngste Peak erreicht. Jetzt geht es nur noch bergab.
Wie stark Liquiditätsveränderungen und Performance korreliert sind, lässt sich im kürzeren Zeitfenster gut erkennen. Steigt die Liquidität, steigt auch die Performance und umgekehrt. Die Liquiditätsdaten sind auf Quartalsbasis und reichen nur bis Mitte 2025. Bisher zeigt sich daher noch nicht der Abwärtstrend nach dem Peak im Sommer. (Grafik 2)
Der Aktienmarkt bekommt zunehmend Gegenwind. Deswegen muss der Aktienmarkt nicht gleich morgen korrigieren. Die Kernaussage ist nicht, dass der Aktienmarkt fällt. Der Gegenwind sorgt vor allem dafür, dass die Performance zurückgeht. Anstatt 15 % in einem Jahr zuzulegen, sind es zukünftig vielleicht nur noch 5 %. Die besten Jahre liegen hinter uns. Was die Performance anbelangt, müssen Anleger den Gürtel zukünftig enger schnallen.


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Autor: Stock3
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