Marktinfo

Wöchentliche Marktinfo KW16

Inflation, Energie & Konjunktur

Inflation & Geldpolitik

Die Inflation ist sowohl in den USA als auch im Euroraum spürbar gestiegen. In den USA kletterte sie im März deutlich auf 3,3% und damit auf den höchsten Stand seit Mai 2024. Treiber waren vor allem Energiepreise, während die Kerninflation nur leicht zulegte.

Auch im Euroraum wurde die Inflation nach oben revidiert und lag im März bei 2,6% (Februar: 1,9%). 

Die Europäische Zentralbank sieht die Inflationsrisiken aktuell klar nach oben gerichtet, insbesondere aufgrund der Energiepreisentwicklung. Gleichzeitig bleibt sie vorerst abwartend und weist auf eine datenbasierte Entscheidungsfindung hin.

Konjunktur & Wachstum

In den USA zeigt sich die Wirtschaft weiterhin robust, allerdings ohne klare Dynamik. Laut Federal Reserve System wächst die Konjunktur aktuell nur leicht bis moderat. Der Arbeitsmarkt bleibt stabil, mit geringer Fluktuation und kaum Entlassungen.

Im Euroraum hingegen trüben sich die Wachstumsaussichten zunehmend ein. Die EZB erwartet für 2026 lediglich 0,9% Wachstum. Belastend wirken vor allem höhere Energiekosten, sinkende Kaufkraft und eine schwächere Investitionstätigkeit.

Energie & Rohstoffe

Die Eskalation im Nahen Osten hat die Energiemärkte deutlich unter Druck gesetzt. Ölpreise stiegen wieder über 100 US-Dollar pro Barrel, begleitet von spürbaren Anstiegen bei Treibstoffpreisen.

Gleichzeitig kam es zu erheblichen Angebotsausfällen: Die Produktion der OPEC-Staaten ging im März um 27% zurück. Besonders starke Rückgänge wurden im Irak, in Kuwait und in den Vereinigten Arabischen Emiraten verzeichnet. Diese Kombination aus Angebotsrückgang und geopolitischer Unsicherheit verstärkt den Preisdruck zusätzlich.

Geopolitik & Risiken

Die Lage im Nahen Osten bleibt der zentrale Unsicherheitsfaktor. Die ersten Verhandlungsversuche zwischen den USA und Iran sind vorerst gescheitert. Darauf verkündete US-Präsident Trump, eine Blockade der Straße von Hormus zu verhängen, welche sich gegen Schiffe richtet, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Eine neue Verhandlungsrunde wird für diese Tage erwartet.

Bitte beachten Sie: Eine Veranlagung in Finanzinstrumente kann zu erheblichen Verlusten führen.

Disclaimer

Diese Mitteilung gibt lediglich den Meinungsstand des Verfassers des Newsletters wieder, ist eine Marketingmitteilung, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Mitteilung stellt insbesondere kein öffentliches Angebot im Sinne der kapitalmarktrechtlichen Vorschriften dar. Sofern sich diese Mitteilung auf nach den kapitalmarktrechtlichen Vorschriften prospektpflichtige Produkte bezieht, ersetzen die obigen Informationen keinesfalls den Prospekt welcher über den jeweiligen Emittenten veröffentlich wird. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Enthaltene Zahlenangaben oder Kurs- bzw. Performanceentwicklungen beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Da nicht jedes Geschäft für jeden Anleger geeignet ist, sollten Anleger vor Abschluss eigene Berater konsultieren (insbesondere Rechts- und Steuerberater). So wird sichergestellt, dass das geplante Finanzprodukt den Bedürfnissen und Wünschen entspricht und die Risiken vollständig verstanden werden – unabhängig von den angeführten Informationen. Leser, welche auf Grund dieser veröffentlichten Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln in vollem Umfang auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko.

Die DADAT erhält Ihre Informationen aus Quellen, welche von der DADAT als vertrauenswürdig eingestuft werden. Trotz größtmöglicher Sorgfalt bei der Zusammenstellung und Auswahl der übermittelten Information, kann eine Gewähr hinsichtlich Qualität, Richtigkeit Vollständigkeit und Wahrheitsgehalt dieser Informationen jedoch nicht übernommen werden.

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Wöchentliche Marktinfo KW12

Geopolitik und Ölmarkt prägen den Konjunkturausblick 

Die aktuellen Wirtschaftsdaten und Stimmungsindikatoren zeichnen ein zunehmend vorsichtiges Bild der globalen Konjunktur. In den USA hat sich das Wachstum im vierten Quartal 2025 abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nur noch um 0,7% und blieb damit klar unter den Erwartungen. Auch im Jahresvergleich zeigt sich eine Abkühlung, nachdem die US-Wirtschaft 2025 mit 2,1% langsamer wuchs als im Vorjahr. Gleichzeitig bleibt der Inflationsdruck, gemessen am PCE-Index, erhöht. 

In Deutschland hat sich die Stimmung unter Finanzexperten massiv eingetrübt. Der starke Einbruch des ZEW-Konjunkturbarometers verdeutlicht, dass insbesondere die Eskalation im Nahen Osten die Erwartungen belastet. Ein zentraler Treiber ist dabei der Ölmarkt. Die zunehmenden geopolitischen Spannungen sorgen für deutlich steigende Ölpreise, da Marktteilnehmer Versorgungsengpässe befürchten. Die höheren Energiepreise treiben die Inflation und erhöhen gleichzeitig die Produktionskosten für Unternehmen, was die konjunkturelle Erholung zusätzlich gefährdet. 

Auch die Europäische Zentralbank reagiert auf diese Gemengelage mit Vorsicht und belässt die Leitzinsen unverändert. Sie sieht steigende Inflationsrisiken, die maßgeblich durch die Entwicklung am Öl- und Gasmarkt getrieben werden, während gleichzeitig die Wachstumsaussichten gedämpft bleiben. Kurzfristig dürften hohe Energiepreise den Konsum der Haushalte sowie die Investitionstätigkeit bremsen. Mittelfristig wird zwar eine Stabilisierung erwartet, doch die Unsicherheit bleibt hoch. 

In den USA verfolgt die Federal Reserve ebenfalls einen abwartenden Kurs. Die Notenbank hält den Leitzins unverändert bei 3,5–3,75%, sieht die Inflation weiter leicht erhöht, und betont die Unsicherheiten durch schwaches Beschäftigungswachstum sowie externe Faktoren wie steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen. Fed-Chef Jerome Powell unterstrich, dass die Wirtschaft insgesamt solide laufe, die Geldpolitik aber flexibel auf neue Entwicklungen reagieren werde. 

Insgesamt zeigt sich: Die Kombination aus schwächerem Wachstum, geopolitischen Spannungen und steigenden Ölpreisen belastet die Weltwirtschaft spürbar. Die Energiepreise wirken dabei wie ein zentraler Verstärker der aktuellen Risiken, da sie sowohl die Inflation anheizen als auch die wirtschaftliche Dynamik dämpfen.

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